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2005.11.09 – Erlebnisreicher Wachdienst in Travemünde
Rettungsboot mit Totalschaden – Dankesabend der DLRG Dettingen-Dingelsdorf
Konstanz (nea) Totalschaden am Rettungsboot und weniger Dienststunden sind die Bilanz der abgelaufenen Saison bei der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Dettingen-Dingelsdorf, berichtete deren Vorsitzender Dieter Gellrich. Der Dankesabend für die Rettungsschwimmer fand erstmals im Fuchshof in Oberdorf statt. Das Wasser in der Unterkunft im Strandbad Wallhausen war wegen der kalten Monate schon abgestellt worden.
Das einzige Boot der DLRG Dettingen-Dingelsdorf erlitt während der Sommersaison einen Totalschaden, bedauerte Gellrich. Als Übergangslösung sei derzeit im Gespräch, ein motorisiertes Schlauchboot vom Bezirksverband zu übernehmen; dieses müsse allerdings zuerst instand gesetzt werden, berichtete der Vorsitzende.
Markus Demmler, Jachin Gorre und Alexander Schöwe verbrachten zwei Wochen ihrer Sommerferien am Ostseestrand von Travemünde. Nicht um zu faulenzen, sondern um dort als ausgebildete Rettungsschwimmer für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen und neue Erfahrungen an einem richtig großen Strand zu sammeln. Genächtigt haben sie auf der Viermastbark "Passat" – dem Schifffahrtsdenkmal der Hansestadt Lübeck. Die dortige DLRG hatte für die auswärtigen Helfer auf ihr Kabinen gemietet.
Mit den dort geleisteten Stunden – und den Bootsstunden – kamen immerhin knapp über 800 Waschstunden zusammen. Das sind über 350 Stunden weniger im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der reinen Wachstunden in den Strandbädern Wallhausen und Dingelsdorf hat sogar um über die Hälfte abgenommen. "Das Wetter war bescheiden und daher ist die Anzahl der Wachstunden nicht so üppig wie im Vorjahr", sagte Dieter Gellrich. Daher blieb die Zahl der Erste-Hilfe-Leistungen mit 35 ebenfalls geringer, sagte der Vorsitzende.
Weitere Informationen über die DLRG gibt es auf der Homepage
www.dlrg.de.
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Jachin Gorre und Markus Demmler (v.l.) haben die meisten Wachstunden für die DRLG Dettingen-Dingelsdorf geleistet. Der Vorsitzende Dieter Gellrich gratulierte. In der Hand hält er das Modell eines Rettungsbootes, in der Hoffnung, dass dieses bald durch ein nutzbares ersetzt werden kann.
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Foto: Nikolaj Schutzbach