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Berichte

2008-11-21 – DLRG blickt auf eine bewegte und erfreuliche Saison zurück

Bootstaufe war herausragendes Ereignis – Dankesabend der DLRG Dettingen-Dingelsdorf

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Wolfgang Kolandt (102 Stunden) sowie die Geschwister Markus (92,25) und Christiane Demmler (92,75) (von links) haben die meisten Wach- und Bootsstunden aller Helfer der DLRG Dettingen-Dingelsdorf geleistet.
Foto: Nikolaj E. A. Schutzbach (2008-11-21)
Auf eine bewegte und erfreuliche Saison kann die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Dettingen-Dingelsdorf zurückblicken, freute sich deren Vorsitzender Dieter Gellrich. Auch wenn es wettermäßig nicht so toll gewesen sei, „sehe ich einen lebendigen Verein“, erklärte Gellrich beim Dankesabend der Ortsverwaltungen Dettingen und Dingelsdorf für die Rettungsschwimmer und Bootsführer in der Unterkunft im Strandbad Wallhausen.
Die Bootstaufe Ende Juni sei ein herausragendes Ereignis gewesen, berichtete der Vorsitzende. Er hoffe, dass das Engagement der ehrenamtlichen Helfer mit dem neuen Rettungsboot aufgewertet werde. Gellrich wünscht, dass die verbesserten Arbeitsbedingungen, den sei zwei Jahren bestehenden Mitgliederschwund umkehren helfen. „Das neue Boot hat schließlich einen pädagogischen Wert“, betonte er.
„Allerdings haben wir dadurch einen höheren Spritverbrauch, der unsere Vereinskasse belastet. Wir sind hier auf Spenden angewiesen“, sagte Dieter Gellrich mit einem Seitenblick auf Roger Tscheulin, seines Zeichens Ortsvorsteher von Dettingen. Tscheulin ließ sich jedoch zu keiner Zusage verleiten. Allerdings notierte er sich gleich darauf etwas auf einen Zettel, was darauf schließen lassen könnte, dass er sich diesem Problem annehmen möchte.
Roger Tscheulin dankte den vielen Helfern für ihre Wachdienste in den Standbädern Wallhausen und Klausenhorn. Die beiden Bäder bezeichnete er als wichtige Faktoren für die beiden Ortsteile Dettingen und Dingelsdorf. „Ein Kompliment zur Bootstaufe. Sie hat eine große Außenwirkung erzielt“, freute sich der Ortsvorsteher.
Markus Demmler als Wachdienstleiter fasste in seinem mit Bildern unterlegten Jahresrückblick die wichtigsten Ereignisse zusammen. Toll sei, so Demmler, dass die Jugend wieder aktiver geworden sei. So nahmen die Jugendlichen unter anderem an einem Wasserballturnier teil, organisierten ein Kicker-Turnier und die Herbst-Hütte. In den beiden Standbädern leistete die DLRG 60 Mal Erste Hilfe. Zu elf Einsätzen wurden die Rettungsschwimmer und Bootsführer alarmiert. Dabei mussten sie Menschen aus der Marienschlucht retten, nach vermissten Personen auf dem Wasser suchen oder mühevoll einen gekenterten Katamaran aufstellen. Hinzu kamen noch sieben „Sicherungen“, wie bei Filmaufnahmen, einem Fallschirmspringen der Bundeswehr oder dem Seenachtfest. Beim zweiwöchigen Rettungswachdienst in Travemünde haben dieses Jahr fünf Rettungsschwimmer teilgenommen, berichtete Markus Demmler.

Wachstunden

An den Wach- und Bootsdiensten beteiligten sich 27 ehrenamtliche Rettungsschwimmer und Bootsführer, die insgesamt 926,5 Stunden geleistet haben. Als Dank erhielten eine Urkunde sowie einen Gutschein: Wolfgang Kolandt (102 Stunden), Christiane Demmler (92,75), Markus Demmler (92,25), Thomas Böhler (84,50), Markus Schöwe (80,25), Fabian Hornstein (72,50), Alexander Schöwe (58,75), Verena Saier (50,75), Christina Saier (46,75), Christina König (35,75).
Autor: Nikolaj E. A. Schutzbach – Letzte Änderung: 2008-11-25 00:45:27

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