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Berichte
2007-03-30 – Die DLRG löst die meisten ProblemeBald wieder zwei einsatzbereite Boote – Jahreshauptversammlung der DLRG Konstanz
Konstanz (-) Rückschlag um Rückschlag musste die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Konstanz im Jahr 2006 hinnehmen, beklagte deren Vorsitzender Rolf Gruber an der Jahreshauptversammlung im Wasserrettungszentrum „Adlerhorst“. Insbesondere die ungeklärte Liegeplatzfrage belaste die Helfer. Aber für die meisten Probleme konnten schließlich Lösungen gefunden werden.
Die schwierigste Aufgabe, die aus dem vergangenen Jahr übrig geblieben ist, dürfte nach dem Bericht des Vorsitzenden in den nächsten Monaten die Suche nach einer Einigung mit der Arbeitsgemeinschaft Sportboothafen Staad (kurz Arge genannt) sein. Die bisherigen – seit rund zwei Jahren andauernden – Verhandlungen hätten bisher keine Lösung gebracht, sagte Gruber.
Zu dieser Enttäuschung gesellten sich im vergangenen Jahr noch weitere: Drei defekte Autos und kaputte Boote, die Reparaturen und Ersatzbeschaffungen mit hohen Kosten zur Folge hatten und haben. Dank dem Malteser Hilfsdienst, der ein Fahrzeug zum „kameradschaftlichen Preis“ verkaufte und den Stadtwerken, die ein gebrauchte Auto verschenkten, gelang es mit kostenlosen Umbauarbeiten des Autohauses Graf Hardenberg und Lackierarbeiten von Gerhard Kopp die wichtigsten Lücken in der Fahrzeugflotte zu schließen. Ein drittes Fahrzeug finanzierte die DLRG schließlich selbst.
Das große Motorrettungsboot „Philipp Hund“ mit Baujahr 1985 soll generalüberholt im Mai fertig sein. Rund 1000 ehrenamtliche Arbeitstunden werden bis dahin von Jürgen Schreiber und Dieter Bender erbracht sein. Für 2008 erhofft sich die DLRG ein neues Boot als Ersatzbeschaffung für ein seit Jahren nicht mehr einsetzbares. „Da die Ausrüstung der Rettungstaucher nicht mehr den gültigen Normen entspricht, muss sie größtenteils ersetzt werden“, berichtete Rolf Gruber über weitere Kosten, die anstehen.
Die Bauausführung am Wasserrettungszentrum brachte weitere Belastungen. Da diese laut DLRG mangelhaft sei, befinde sich der Verein derzeit im Rechtsstreit, so der Vorsitzenden. Die DLRG habe deswegen die letzte Schlussrate über rund 50 000 Euro zurückbehalten.
Aus Rolf Gruber spricht an diesem Abend manchmal der Frust. Trotzdem können er und seine Mitstreiter im Vorstand über erfreuliche Entwicklungen bei der Konstanzer DLRG berichten: So konnte die Wachstation am Hörnle 2006 eingeweiht werden. Die zahlreichen Kurse sind gut besucht. Eine aktive Jugend lässt in den nächsten Jahren zudem auf Nachwuchs hoffen. Weit über 16 000 Stunden leisteten die Ehrenamtlichen letztes Jahr. Ob das Alles reicht, um Rolf Gruber für eine weitere Amtszeit zu motivieren ist offen; eine Bemerkung vor der Versammlung lässt es durchaus fraglich erscheinen, ob er bei den in einem Jahr anstehenden Wahlen wieder kandidieren wird.
Ehrungen40 Jahre: Manfred Clasen; 25 Jahre: Horst Schläfer, Rainer Brandt, Thomas Noll, Yvonne Bender, Holger Schlicht, Irmgard Giegrich, Thomas Vogler, Susanne Motz, Heinz Misol; 10 Jahre: Barbara Küster, Florian Reichelt, Markus Herrmann, Patrick Herrmann, Ute Frederici, Lussy Frederici, Stefan Epp, Juliane Epp, Tillamnn Epp, Amelie Epp, Lara Epp, Melina Epp, Dietmar von Prockl, Judith von Prockl-Stadler, Alexander Straub, Jennifer Keuck. (nea)
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